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Beinaheunfälle melden, bevor etwas passiert

Jeder schwere Unfall kündigt sich an. Erfassen Sie Beinaheunfälle niedrigschwellig, leiten Sie Maßnahmen ab und verhindern Sie Wiederholungen.

Kostenlos nutzbar · Server in Deutschland · DSGVO-konform

Was ist ein Beinaheunfall?

Ein Beinaheunfall ist ein Ereignis, bei dem es nur durch Zufall oder Glück nicht zu einer Verletzung oder einem Sachschaden gekommen ist. Beinaheunfälle sind wertvolle Frühwarnsignale: Sie zeigen Schwachstellen auf, bevor tatsächlich jemand zu Schaden kommt – und ihre systematische Auswertung senkt nachweislich die Unfallzahlen.

Rechtsgrundlagen

Rechtsstand ohne Gewähr – maßgeblich sind die jeweils geltenden Vorschriften.

Funktionen im Überblick

Meldung in unter einer Minute

Kurzes Formular, auch mobil – je einfacher, desto mehr Meldungen kommen.

Auf Wunsch ohne Schuldzuweisung

Der Fokus liegt auf der Ursache, nicht auf der Person. Das erhöht die Meldebereitschaft spürbar.

Maßnahmen nachverfolgen

Aus jeder Meldung lassen sich Maßnahmen mit Verantwortlichem und Frist ableiten.

Status bis zum Abschluss

Offen, in Bearbeitung, erledigt – nichts geht verloren.

Auswertung nach Bereich

Häufungen erkennen und gezielt in die Gefährdungsbeurteilung überführen.

So funktioniert es

  1. Beinaheunfall melden – von jeder Person im Betrieb
  2. Ereignis bewerten und Ursache ermitteln
  3. Maßnahme festlegen und zuweisen
  4. Umsetzung nachhalten
  5. Erkenntnis in die Gefährdungsbeurteilung übernehmen

Häufige Fragen zu Beinaheunfälle

Sind Beinaheunfälle meldepflichtig?

Gesetzlich nicht. Ihre Erfassung ist aber ausdrücklich empfohlen und ein zentrales Element wirksamer Prävention, weil sie Gefährdungen sichtbar macht, bevor Personen verletzt werden.

Warum melden Beschäftigte so selten?

Meist aus Sorge vor Konsequenzen oder weil der Aufwand zu hoch ist. Ein kurzes Formular und eine ausdrücklich schuldfreie Kultur erhöhen die Meldezahlen deutlich.

Was ist der Unterschied zum Arbeitsunfall?

Beim Arbeitsunfall ist ein Schaden eingetreten, beim Beinaheunfall nicht. Meldepflichtig gegenüber der Berufsgenossenschaft sind nur Arbeitsunfälle mit mehr als drei Tagen Arbeitsunfähigkeit.

Wie viele Meldungen sind normal?

Es gibt keine Zielgröße. Steigende Meldezahlen sind meist ein gutes Zeichen – sie zeigen Vertrauen, nicht mehr Gefahren.

Was passiert mit einer Meldung?

Sie wird bewertet, bei Bedarf werden Maßnahmen abgeleitet und nachverfolgt. Der Status ist jederzeit einsehbar.

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